Montagabend. Morgen früh muss das nächste Video für meine kleine facebook-Challenge raus. „Denkst du noch oder MACHST du schon?“ Meine Übungschallenge, mein Erstlingswerk. Aufgeregt bin ich, nervös. Es geht um nichts, wohlgemerkt! Aber es ist eben: sich zeigen. Raus an die Öffentlichkeit. Meine Komfortzone ist woanders.

Alles geht schief

Seit 4 Tagen probiere ich an diesem Video herum und selbstredend wird es immer schlechter. Ich denke und mache. Am späten Montagabend stehe ich da mit zwei Videofetzen, die ebenso wie meine Laune (ablesbar am Gesicht!) alles andere als öffentlichkeitstauglich sind. Wegen der technischen Probleme funke ich noch verzweifelt meinen Videofachmenschen an: Hey, wie kriege ich den Ton passend zum Bild? Kann ich mit dem Licht noch was rausreissen?? Hilfeee!! Wegen der Augenringe frage ich erst gar nicht, da kann der auch nix machen. Keine Antwort. Es ist Dienstag früh und das verquere Ding muss nun raus. Augen zu und durch! Ich klebe die zwei Fetzen mit dem Schnittprogramm notdürftig zusammen und haue sie ins facebook. Jetzt geht alles blitzschnell: facebook abmelden, Rechner aus und nix wie unter den Schreibtisch.

Weltuntergaaaaang!!

Nie wieder kann ich ins facebook! Ich lösche meinen Account! Erfinde eine neue Identität! Ich war das nicht, neeeiin, ich doch nicht! Der Dienstag unterm Tisch wird lang. Langweilig. Und unbequem. Das Telefon schweigt – keine Beschwerde-Anrufe. ?? Gegen Abend fasse ich allen Mut zusammen und linse mit halbem Auge über die Schreibtischkante in diese gefürchtete Social-Media-Plattform.

Und die Welt hat Kirmes!

Ich glaub´s ja kaum, was ich da sehe, Kommentare, die sich biegen vor Lachen, Heiterkeitsausbrüche werden mir per Videobotschaft geschickt, Rufe nach „mehr davon“ werden laut…..ufffhhhh….

Wieder was gelernt

Okay – ich nehm´s mal wie alle anderen: mit Humor. Schliesslich hatte ich ja doch etwas davon: meine Lernkurve ist steil noch oben gegangen, denn 1. ich werde mir never ever noch mal ein Wochenende wegen sowas vers..en 2. „Weltuntergang“ muss irgendwie anders sein 3. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Deshalb hier für dich das Meisterwerk in voller Länge:
Humor ist, wenn man trotzdem macht
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6 Gedanken zu „Humor ist, wenn man trotzdem macht

  • 21. September 2017 um 09:17
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    Andrea, es ist einfach herrlich dir zuzusehen und zuzuhören. Mach weiter so. Du bist echt klasse! Liebe Grüsse, Silvia

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    • 10. Oktober 2017 um 18:03
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      Aaah, das tut so gut – danke liebe Silvia! Ich werde dranbleiben 🙂

      Antworten
  • 20. September 2017 um 22:22
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    Herzlichen Glückwunsch zu Deinem eigenen Blog <3
    Ich finde echt toll wqs Du machst <3

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    • 10. Oktober 2017 um 18:02
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      Liebe Ira, ich danke dir! Mach doch auch einfach…:-)

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  • 20. September 2017 um 22:20
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    Super Andrea 😉 Du kriegst da wieder prima hin 🙂 Ich freue mich schon 😉

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    • 10. Oktober 2017 um 18:01
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      Hallo Ira, danke für deine Aufmunterung! Ja, Humor ist, wenn man trotzdem macht!

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