Heute vor 1 Jahr…

Wir schreiben den 31.12.2016. Einem meiner Hunde, dem 3 Jahre alten Aragon, geht´s ziemlich plötzlich ziemlich schlecht. Er ist auffällig langsam, an nichts interessiert und selbst seine Schwester, an der er sehr hängt, kann ihn nicht aufmuntern.

meine Truppe, als die Welt noch in Ordnung war

Silvester hin oder her – es hilft alles nichts, ich stürme die Tierarztpraxis. Der Doktor sagt noch, als er mit Aragon in den Röntgenraum verschwindet: „Hoffentlich nur ´ne Lungenentzündung….“.

Ein paar Minuten später öffnet sich die Tür und der Doc guckt komisch. Ich kenne diesen Blick und tatsächlich: „Frau Stracke, „einfach“ können Sie wohl nicht…Ihrem Hund ist die Lunge kollabiert.“

Ach du liebe Sch…e

Rumps – der Super-Gau. Schlimmer geht´s ja kaum.
Adrenalin runteratmen, aber fix. Kurz gedanklich durchgecheckt: Navi an Bord, für die 4 Daheimgebliebenen hatte ich in weiser Vorraussicht alles gerichtet für eine längere Zeit der Abwesenheit.
Also ab in die Klinik.

Dort angekommen, fand ich alles bereits gerichtet, mein TA hatte telefonisch gute Vorarbeit geleistet. Nochmal detaillierte Untersuchungen ergaben eine Lungenlappentorsion, ein Lungenflügel hatte sich gedreht. OP, und zwar sofort, noch am 31. 12., Lungenflügel raus. Guten Rutsch.

Überlebenschance 50 : 50. Aber bei so einem jungen Hund in bester Allgemeinverfassung war ich noch guter Dinge, nicht ahnend, was die nächsten zwei Wochen so alles bringen würden….

Die OP verlief routinemässig gut. Nu isses bei einer solchen Symptomatik üblich, dass Komplikationen folgen, das hatte ich mittlerweile gegoogelt. Und zwar mangels veterinärspezifischen Infos auf humanmedizinischen Seiten.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass bei der Drehung des Lungenlappens noch andere Innereien in Mitleidenschaft gezogen werden – hier reisst mal ein Lymphgefäss, dort wird der Herzbeutel eingequetscht – so dass nachoperiert werden muss.
Nun ja – vielleicht haben wir ja mal ein bisschen Glück….

Frau Stracke, wir brauchen Ihre Hilfe!

Nach 3 Tagen bekam ich einen Anruf von der Klinik: „Frau Stracke, kommen Sie doch bitte Ihren Hund besuchen. Das wird hier nicht so, wie wir uns das vorstellen, Ihr Hund braucht psychologischen Beistand, eine Aufmunterung.

Und bringen Sie ihm was leckeres zu essen mit, er frisst zuwenig!“

Hää?? Hund besuchen?? Schön und gut, aber wie bitte soll ich ihm erklären, dass ich wieder gehe? Und morgen wiederkomme? Und dann wieder gehe?
Ich muss zugeben, ich hatte arge Bedenken. Ca. 6 Jahre zuvor war ich in einem ähnlichen Fall dieser Bitte nicht nachgekommen und hatte dem damaligen Patienten nur sein altes, stinkiges Hundekissen vorbeigebracht.

Anders denken, anders handeln

Diesmal jedoch flüsterte mir irgendetwas: Versuch´s doch mal anders. Das wird schon irgendwie. Und ich fuhr hin, beladen mit Tupperdosen voller Hühnchen, Tartar, TroFu, Leckerlis jeglicher Art, Quark, Joghurt, Pudding, Äpfeln, Gurken – kurz: allem, was die Fressnapf- und Rewe-Regale und meine Kochkünste so hergeben.
Selbst an Flüssigkeiten in den verschiedensten Geschmacksrichtungen hatte ich gedacht: süss, sauer, urmami, neutral.

Angst ohne Ende

Ich bin ja nicht so von der rührseligen Sorte, aber ich muss zugeben, dass ich auf der Fahrt zur Klinik eine Menge damit zu tun hatte, mein Gefühlsleben einigermassen stabil zu halten. Es nützt Aragon in keinster Weise, wenn ich vor Mitleid und Sorge heulend und voll fertig in der Klinik ankomme. Der braucht jetzt stabile, wohlwollende, kräftige und aufbauende Energien. Absolute Verlässlichkeit eben, dass sein Zuhause noch da ist, ich noch da bin, seine geliebte Schwester und der Rest der Truppe ebenso.
Also Stracke, reiss dich zusammen, heulen kannste später.

Aragon mit seiner Schwester

Krankenbesuch in der Tierklinik

Was soll ich sagen: es hat nicht so ganz geklappt. Zu gross diese offensichtliche, überwältigende Freude, als Aragon realisierte, wer da im Zimmer stand. Ja ja, er hat 2 – 3 Sekunden gebraucht, bis er´s geschnallt hatte – aber wen wundert´s, nach diesem Trauma.

Einmal komplett aufgeschnitten, verbunden von vorne bis hinten, seitlich die Drainageflaschen, ein Vorderbein lädiert durch die Kanüle….und er möchte nur eins: auf den Arm! Kletter, spring, jaul, winsel! Ich dachte: gleich fängt er an zu sprechen!

Das war mir jetzt echt zu viel für so einen frisch operierten Hund, bei dem zudem innen noch was undicht ist. Ich habe ihn gebremst und Ruhe in die Situation bringen können, was mir sehr dabei geholfen hat, selber ruhig zu werden. Also tapfer das Tränchen weggewischt und in aller optimistischen Gelassenheit den Stresspegel runterfahren.

Schlückchen trinken? Ein Häppchen essen? Oh, welch eine Freude, Aragon ist begeistert über die heimische Kost! Meine Zuversicht steigt: das kriegen wir wieder hin!

noch schmeckt´s

Mein „Ich“ – ganz schön lästig

Die folgenden Tage brachten wo etwas wie eine Besuchs-Routine: freudige, aber im weiteren Verlauf moderate Begrüßung, lecker was essen, betüddeln, ein paar gemütliche Schrittchen auf der Klinikwiese, bei Bedarf lösen, wieder rein, ausruhen.

Streicheln und immer wieder positive Energien in den Hund beamen.
Gar nicht so einfach.

Denn unter uns: Autofahren ist eigentlich nicht so mein Ding. Im 10-km-Radius geht´s, bei 20 km Umkreis werde ich schon leicht nervös. Zur Klinik waren es knapp 80 km. Zurück auch.

Und das während der winterlichsten Wochen des Jahres. Hagel-, Graupen- und Schneeschauer, Blitzeisgefahr, Stau und hunderte von Unfällen auf den Ruhrgebietsautobahnen. Ich weiss übrigens seitdem, wie ein 30tonner von unten aussieht.

Sorge um den Kranken, Sorge um die 4 Daheimgebliebenen, die so häufiges und langes Alleinesein nicht gewohnt sind.

Ich, die das Autofahren gar nicht mehr gewohnt bin. Ich steh´ das nicht durch!! Die kräftezehrenden Fahrten habe ich genutzt, um genau das rauszulassen: meine Angst um die Hunde, um mich, meine Wut: warum gerade (und schon wieder) ich? geflucht auf´s Wetter, auf den Wetterbericht, vor Frust geheult und getobt (gelobt sei so ein Autoinnenraum!), zwischendurch auf´s Fahren konzentriert und dabei jemanden etwas näher kennengelernt:

Neu entdeckt: was ich immer schon wusste

Da stand doch ganz deutlich hinter meinen Gedanken und Gefühlen Einer/Etwas, was in aller Unaufgeregtheit liebevoll wohlwollend mit den Schultern zuckte und völlig lapidar „siehste Stracke, geht doch“ sagte.

Und zwar sowas von unspektakulär, dass ich das angesichts meiner Weltuntergangs-Situation schon fast frech fand.

Also ein Schutzengel war das nicht und ich fühlte mich auch nicht an die Hand genommen. Was ich aber fühlte: einen sicheren Raum in mir, in welchem keine Verurteilung, keine Bewertung vorkam – nur Frieden, Akzeptanz und Kraft zum Handeln. Vertrauen, grundloses.

Ich denke, ich habe mein Selbst hinter dem Ich getroffen. Oder so.

Wie auch immer, mein Ich war schon etwas empört, fühlte sich nicht ganz ernst genommen und schrie und tobte weiter. Konnte aber nicht verhindern, dass ich mich in den nächsten Tagen mehr auf diesen sicheren Raum konzentrierte und es tatsächlich weiterhin unfallfrei zur Klinik schaffte.

Auch die telefonische sowie energetische Stärkung einiger Freundinnen versetzten mich in die Lage, nicht nur bei Aragon durchzuhalten, sondern auch die 4 anderen ordnungsgemäss zu bespassen, so dass die das Alleinebleiben sehr gut wegsteckten. Meine Befürchtungen bei jeder Heimkehr traten nicht ein: nein, keine Achterbahn in der Wohnung!

Die Hoffnung schwindet

Was die folgenden Tage leider nicht brachten: Besserung. Das Leck in Aragon schloss sich nicht, die Werte wurden schlechter. Nach einer Woche Klinik war klar: wir müssen nachoperieren. Irgendein Lymphgefäss leckt unablässig vor sich hin und die ganze Suppe ergiesst sich in den Thorax.

Aragon, schwach und verzweifelt

Es kam das, was ich mir angelesen hatte: eine 2. OP wurde dringend angeraten. Chancen: 80/20 – gegen das Überleben.

Schon hart, allein finanziell. Noch härter, das Häufchen Elend namens Aragon nochmal so ´ner Hammer-OP auszusetzen. Ohne OP: keine Chance.

fertig mit der Welt

Ich gebe nicht gerne mittendrin auf. Widerstrebt mir einfach. Ich hab´s dem Aragon erklärt. Ich habe ihm gesagt, zusammen biegen wir das Ding hin.

Alles umsonst

Er wurde nochmal operiert. Noch ein Lymphgefäss geflickt. Der Herzbeutel rausgenommen. So weit, so gut. Die nächsten 24 Stunden werden es zeigen.
Sie zeigten: der Hund läuft weiterhin voll. Chylothorax, Suppe überall, Dauerdrainage.

Am nächsten Tag: keine Besserung.
Am nächsten Tag: ….dito….

Aragon ist physisch und psychisch am Ende. Am dritten Tag nach der zweiten OP wird Aragon seitens der Ärzte aufgegeben. Für mich geht es nur noch darum, ob ich ihn an Ort und Stelle einschläfern lasse oder ihm den Transport nach Hause noch zumuten kann.

Das wird nix mehr

Ich habe mich in die völlig irre, irrationale und sentimentale Vorstellung verrannt, Aragon möge doch friedlich sterben in dem Gefühl: „aah, jetzt bin ich wieder zu Hause! bei meiner Schwester, bei meinen Kumpels, alles wird gut!!“ Täuschung oder Lüge – war mir egal.

Rat der Klinikärztin: Ja, er ist transportfähig. Ja, wir geben Ihnen Medikamente mit. Nein, Aragon wird keine Schmerzen haben. Er wird im Laufe der nächsten 48 Stunden immer kurzatmiger werden. Ja, Sie haben Zeit, mit Ihrem Haustierarzt alles Nötige vorzubereiten.

Donnerstag, früher Abend. Völlig fertig, traurig und deprimiert fahre ich mit Aragon nach Hause. Tief innen drin jedoch beruhigt, ja geradezu glücklich, ihm dieses Gefühl des „Heimkommens“ noch bieten zu können! WICHTIG! Im wahrsten Sinne des Wortes „wahnsinnig“ wichtig war mir das!!

Das Ende vorbereiten

Naja, die Ankunft war dann nicht so prickelnd, denn die 4 Kumpels, die sich fast 2 Wochen lang auch ohne Aragon gut arrangiert hatten, waren alles andere als amused, als dieser todkranke, durch und durch nach Klinik stinkende Kandidat mit torkelndem Gang wieder Einzug hielt.
Da musste ich doch tatsächlich mal den Chef raushängen lassen.

Meinen Haustierarzt angerufen. Der war bereits umfassend durch die Klinik informiert worden. Er kommt vorbei zwecks Euthanasierung: Samstag, 13 Uhr in meinem Wohnzimmer. Wenn vorher akut was sein sollte, sofort melden.Krematorium angerufen. Termin zur Abholung Samstag 14 Uhr.

Bis dahin: Hund beobachten, bloss nicht leiden lassen.

Ach ja: Auf ein Gutes Neues Jahr. 2017. Pffhhhh……

Freitagmorgen

Die erste Nacht zuhause verlief ohne Zwischenfälle. Die erste Hunderunde morgens: Aragon rappelt sich auf, er möchte mit!

Jaaaa suuper. Warum habe ich meine frisch operierten, nackigen Hunde eigentlich immer mitten im Winter? Der Vorteil: ich kann aus einem reichhaltigen Sortiment aus Op-Hemdchen, T-Shirts, Leibchen, Jäckchen und Mäntelchen in sämtlichen Barsoi-Grössen schöpfen – da bleibt kein Auge trocken, kein Wunsch unerfüllt!

Aragon ganz hinten, mit T-Shirt und Mantel. Wie sich das gehört.

Also kleide ich das Gönchen ein und freue mich einfach mal ungetrübt, dass er überhaupt so fit ist, dass er mitkommen kann. Klaro, es wurde ein Mini-mini-Ründchen, auf der der Todgeweihte konsequent und sehr engagiert in Rüdenmanier sein Revier wieder in Besitz nahm.

Die Mittagsrunde ist angesagt. Aber nicht ohne Aragon! Klapprig und schwankend steht er mitten im Rudel und will wieder mit. Wir stapfen durch den Schnee, ich halte nach der Kurzatmigkeit Ausschau…..ich seh´ nix….

in der Küche: nackig, aber hungrig!

Abendrunde. Mein lieber Scholli, ganz schön lebendig, der Knabe! Atemnot hatte ich mir anders vorgestellt….

Kehrt marsch, alles retour, Kommando zurück!

Samstagmorgen. Aragon hat nur noch 5 Stunden zu leben, buddelt aber fleissig mit seiner Schwester im Schnee nach Mäusen. Findet die Spaziergänge, die wir machen, offensichtlich ein bisschen pille-palle: das war´s schon?

ja wo sind sie denn, die Mäuse??

Die einzige, der es richtig schlecht geht, bin ich. Dem kann jedoch leicht Abhilfe geschaffen werden:
1. Meinen Tierarzt anrufen, Fall schildern.

2. Chefärztin hinzuziehen. Ihr Kommentar: „So´n Hund schäfere ich nicht ein, kommse vorbei, sofort!“ Fehlte noch: Dies ist ein Befehl.

3. Komplette Family macht Ausflug zum TA. Freude allerseits: Autofahren immer gut!

4. Eine bestens gelaunte Barsoigang in der TA-Praxis. 4 Hunde wieder ins Auto sperren, ansonsten keine eingehende Begutachtung des Todeskandidaten möglich.

5. Standleitung TA-Praxis >>> Klinik war bereits eingerichtet. Abstimmung des weiteren Vorgehens.

6. Allgemeines kräftiges Wundern, ratloses Kopfschütteln. Null Erklärung für diesen „Krankheits“verlauf.

7. Einvernehmlicher Beschluss: Einschäfern abgesagt.Meine kleinlaute Einwendung, „wir könnten ja nächste Woche nochmal…“ wurde rigoros von Praxis-Chefin niedergebügelt: ihr Telefongespräch unterbrechend fegte sie über den Flur: „Dieser Termin ist ge-can-celt, Frau Stracke, ersatzlos ge-stri-chen!! Dass wir uns da richtig verstehen!“

Du merkst schon, recht burschikos, die Dame. Sowas von gerade heraus…Ja ja, das braucht die Stracke manchmal, schon okay.

8. Krematorium anrufen, Kommando zurück.

immer noch Januar: das Gönchen reisst Bäume aus

Punkt 6 wurde in den nächsten Wochen dann noch mehrmals wiederholt. Von mir, dem Praxisteam und auch die Klinik erkundigte sich nach zwei und dann noch einmal nach vier Wochen nach dem Ergehen von Aragon.Nun ja, irgendwann wird´s langweilig. Nur noch bergauf – klinisch uninteressant.

Irgendwann Anfang März wurde Aragon auch von meiner haustierärztlichen Praxis offiziell für gesund erklärt.

Aragon – der tapferste aller Barsoimänner! Never give up!

P.S.:

Im Januar 2017 s. o.
Im März 2017 starb meine Ausnahmehündin Cara. Krebs, 13,5 Jahre.
Im März 2017 starb eine Vereinskameradin des Windhundrennvereins. Wenig älter als ich. Erstochen.
Im Juli 2017 starb Bohort, der schönste Kampfschmuser aller Zeiten. Krebs, 11,5 Jahre.
Im August 2017 starb meine Mutter. Multiples Organversagen aufgrd. Vorerkrankung. 73 Jahre.
Im Dezember 2017 Diagnose Bran. Krebs, bald 12 Jahre.

Meine Learnings:
1. Ich habe die eigene Unverwüstlichkeit entdeckt, welch ein Glück!
2. Glück ist nicht für Spass. Denn:
3. Aus dem unkaputtbaren Glücks-, Friedens- oder wie-auch-immer-Raum hinter diesem tobenden, kreischenden und werkelnden Ich kann ich abgeben, ohne weniger zu werden. Kraft, Ruhe, Gelassenheit, Unterstüzung, Begleitung.
4. Kleiner Tritt in den Allerwertesten von aussen kann manchmal nicht schaden, um wieder dran erinnert zu werden, ins Vertrauen zu gehen.
5. Wenn du ähnlich gestrickt bist: hier ist er! Plock! >>
4. >> DAS KANNST DU AUCH!

 

Mein absolutes Horror-Wunder-Highlight 2017

9 Gedanken zu „Mein absolutes Horror-Wunder-Highlight 2017

  • 14. Januar 2018 um 11:43
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    Hallo Andrea es tut mir unendlich Leid das Du das alles durchstehen musstest. Aber ich finde es toll was Du daraus machst, habe durch Zufall Deine Videos und diesen Block gefunden ich ziehe den Hut vor Deiner Einstellung und Deiner Kraft. Es tut mir sehr leid um Deine Mama.
    Ich habe meinen 3 Herzinfarkt hinter mir und denke trotzdem Positiv. Ich habe oft an Cara gedacht und musste gerade lesen das auch sie nicht mehr ist. Bandit musste ich auch 2017 im Juni mit 16 Jahren gehen lassen. Du solltest echt ein Buch schreiben, es ließt sich richtig gut und man möchte mehr davon . Vielleicht meldest Du Dich ja mal. Mit lieben Grüßen Birgit, Damon & Kaspian

    Antworten
    • 14. Januar 2018 um 17:42
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      Liebe Birgit,
      uff – da hast du ja ebenfalls einiges durch….ja: nichts bleibt, wie es war… Aber alles Liebe und Gute für dich und die Pfoten – klasse, dass du so stark bist und trotz allem nach vorne blickst, Hut ab!

      Antworten
  • 13. Januar 2018 um 09:38
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    Liebe Andrea,
    sitze hier und heule – vor Freude. Da ich gerade mit meiner Lili in ähnlich desolatem körperlichem Zustand um ihr Leben kämpfe, macht mir Dein Artikel vor allem eins: Ganz viel Mut.

    Und Du hast recht: manchmal gibt es Scheiß-Jahre. Und wir dürfen ganz viel lernen dabei, vor allem über uns selbst.
    Grüße an Aragon!

    Anette

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    • 13. Januar 2018 um 10:48
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      Uff – liebe Anette,
      da muss ich jetzt erstmal schlucken – das ist so eine schwere Situation! Schön, wenn du Mut schöpfen konntest, ich schicke dir und Lili ganz persönlich noch ein Kraft- und Energie-Paket hinterher!
      Für mich war es das 1. Mal, so eine Art „Wunderheilung“ hautnah erleben zu dürfen, aber ich habe läuten hören, dass so etwas öfter vorkommen soll!
      Ich werde mich dafür stark machen, dass ihr nun an der Reihe seid, ganz ganz dringend!
      Alles erdenklich Liebe in der Hoffnung auf eklatante Besserung!

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  • 7. Januar 2018 um 19:01
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    Alle Achtung!
    Wir brauchen viel öfter den Mut, unserer ersten Impuls, unserer Intuition zu vertrauen! – So wie du, als du ihn nochmal vom KKH mit heim nehmen wolltest (statt ihn dort einschläfern zu lassen).

    Aber sag mal, das mit dem „3-Tonner von unten“, das musst du nochmal erklären … 😉

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    • 12. Januar 2018 um 08:49
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      Liebe Elwine, es war eine Zeit, in der die Verkehrsnachrichten voll waren mit Unfallmeldungen. Nun sind Unfälle ja meist weit weg, wir sehen sie nicht immer und die passieren ja sowieso nur „den anderen“. In diesem Falle jedoch kam ich dicht an einem umgekippten LKW vorbei. War schon imposant – und erschreckend.

      Antworten
  • 6. Januar 2018 um 21:32
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    Liebe Andrea,
    Ich habe gerade deinen Jahresbericht 2017 gelesen, mein lieber “Scholli“.
    Wünsche dir und deinen Liebsten nur das alles beste für 2018 und das du weiter so viel Kraft hast solche Situationen zu meistern, aber ich hoffe das diese Situationen nicht mehr so oft kommen, besser überhaupt nicht.
    Liebe Grüße
    Christian, Stephan und Karenina

    Antworten
    • 12. Januar 2018 um 08:53
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      Lieber Christian,
      ganz lieben Dank für deine Worte! Au ja, da mache ich begeistert mit: Wir bestellen solche Situationen für die nächsten Jahre einfach ab. Das fände ich mal klasse.
      Alles Liebe für euch alle!

      Antworten
  • 31. Dezember 2017 um 18:50
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    Liebe Andrea,
    Ich habe gerade Deine Aufzeichnungen vom Jahr 2017 gelesen. Einiges war mir ja nebulös durch FB bekannt. Dass es Dich so arg erwischt hat, konnte ich natürlich nicht ermessen. Nichtsdestotrotz kann ich mich sehr gut in Dein emotionales Chaos einfühlen. Liest sich jetzt lapidar, aber ich habe es fast ähnlich durchgestanden. Ich werde das jetzt nicht näher aufzählen. Glaub mir, ich war auch oft am Ende und habe ungläubig wahrgenommen, dass es trotzdem weitergeht und letzendlich sogar stark macht und Zuversicht auf kommende Schicksalsschläge gibt. Was nicht heissen soll, dass es 2018 so weitergehen soll…
    Jedenfalls möchte ich Dir auf diesem Wege meine Solidarität und meine Sympathie zeigen. Du hast dieses horrible year gemeistert, Dein Humor und Deine Lebenslust haben Dir sicherlich dabei geholfen und Du bist nun gewappnet für die Zukunft – ohne Angst!
    Chapeau! Du Single Hundemama mit Deinen geliebten Barsois! Lebe dieses Leben mit Deinen Vierbeinern. So lebt Ihr es gut!
    Danke, dass ich an diesem ehrlichen Bericht teilhaben durfte.
    Liebe Grüsse
    Karin und das Brause-Rudel

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